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Das "Alte Tal der Glasmacher"

Die faszinierende "heiße Kunst" im Hellental

Das glashistorische Erbe des Hellentals mit seinen zahlreichen Waldglashütten, die Besiedlung und Entwicklung des Glasmacherdorfes wie des gleichnamigen Grünlandtales sind seit jeher eng verbunden mit der historischen Holznutzung des Sollings und mit der Geschichte des kunstvollen Glasmachens im Weser-Werra-Bergland.

In dem noch heute wald- und wasserreichen Landschaftsraum des Hellentals erblühte vom Mittelalter bis zur Neuzeit die manuelle Herstellung des historisch bedeutenden Kulturgutes »Glas«.
Beginnend im 12./13. Jahrhundert, mit einem frühneuzeitlichen Höhepunkt im frühen 17. Jahrhundert, endete im Hellental die Glasherstellung im 18. Jahrhundert.

Dabei prägten weitläufige Handelsbeziehungen wie auch die Wanderarbeit mittelalterlicher und neuzeitlicher Glasprofis die traditionelle Glasherstellung und Glasbearbeitung das Umfeld des Hellentals und damit die Kultur- und Sozialgeschichte des „Alten Tals der Glasmacher“.

Museum im Backhaus | Hellental

Im Dorfzentrum des neuzeitlich entstandenen Glasmacherortes liegt malerisch oberhalb des alten Mühlenteiches das Gemeinde-Backhaus aus dem frühen 19. Jahrhundert.
Das baugeschichtliche Kleinod beheimatet ein kleines regionales Schatzhaus - das Museum im Backhaus ⎸Hellental.
Das Museum betätigt sich als archäologisch-historischer Wissensspeicher aktiv an der Erforschung und Vermittlung der jahrhundertealten Glasgeschichte des „Alten Tals der Glasmacher“.
Die Glasgeschichte wird in dem Regionalmuseum mit allen Facetten nicht nur standortbezogen, sondern auch in seiner kulturhistorischen Gesamtbedeutung präsentiert.

Die Ausstellung GLAS & GLÄSER - mit dem Nachbau eines Glasmacherofens des frühen 17. Jahrhunderts und der Darstellung der Sozialgeschichte des speziellen Handwerkzweiges – lädt zu einer kleinen Zeitreise durch die wechselvolle Glasgeschichte und den faszinierenden Wandel des Glasmacherhandwerks ein.

Im Spiegel gesellschaftlicher Entwicklungen können Zeugnisse und Spuren einst zugewanderter Glasprofis entdeckt werden und dabei der Frage nachgegangen werden, wie einst mit Feuer, Sand und Asche Glas hergestellt und veredelt wurde.
Vor dem Hintergrund einer originalgetreuen Nachfertigung des Wanfrieder „Tellers  mit dem Falkenmotiv“ von 1605 unterstreicht der besondere Bodenfund polychrom bemalter Werrakeramik mit Ritzdekor auf einer frühneuzeitlichen Glashütte weitläufige Handelsbeziehungen und den Wohlstand eines Hüttenmeisters im Hellental.

Der Eintritt zum Museum im Backhaus | Hellental ist frei.

Öffnungszeiten:
April bis Oktober immer sonntags von 14 bis 17 Uhr
In der Vor- und Nachsaison sowie außerhalb der Öffnungszeiten sind Einzel- und Gruppenführungen auf Anfrage und nach Vereinbarung ganzjährig möglich.

Adresse:
Museum im Backhaus | Hellental
Am Teiche 2
37627 Heinade-Hellental

Gastronomie:
LandHotel Lönskrug

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