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Wanderung

Zwischen Äpeltern und Lütgenader Schiffberg (Lü 3)

Wanderung · Solling-Vogler-Region
Verantwortlich für diesen Inhalt
Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
m 220 200 180 160 140 120 100 4 3 2 1 km
leicht
Strecke 4,5 km
1:30 h
152 hm
152 hm
Profilbild von Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V.
Autor
Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V.
Aktualisierung: 30.04.2021
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Höchster Punkt
217 m
Tiefster Punkt
118 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Solling-Vogler-Region im Weserbergland
Touristikzentrum
Lindenstr. 8
37603 Holzminden/Neuhaus
Telefon 05536/960970
info@solling-vogler-region.de
www.solling-vogler-region.de

Start

Brunnenstr. Lütgenade (118 m)
Koordinaten:
DD
51.897294, 9.505572
GMS
51°53'50.3"N 9°30'20.1"E
UTM
32U 534787 5749735
w3w 
///betreffende.specht.verblieben

Ziel

Brunnenstr. Lütgenade

Wegbeschreibung

Wir starten vom Parkplatz des Gasthauses Reimer, gehen rechts die Brunnenstraße hinauf, kommen am Alten Schulbrunnen vorbei und biegen dann links in die Reileifzer Straße ein. Nach der Linkskurve halten wir uns rechts und wandern die leicht ansteigende Meinte hinaus aus dem Ort. Wenige Meter nach den letzten Häusern gabelt sich der Weg; wir steigen geradeaus auf dem Wiesenweg weiter hinauf. Links hat sich in Jahrhunderten ein Bach sein tiefes Bett gegraben, das mit dichten Laubbäumen beschattet wird; rechts schauen wir hinauf zu den Hangwiesen unterhalb des Apelterns. Am Ende des Wäldchens angekommen, hier entspringt das muntere Bächlein, steigen wir auf dem Wiesenweg durch die Feldmark weiter geradeaus bergan. 300 m höher stoßen wir auf einen Feldweg; wir halten uns für wenige Meter nach rechts und setzen auf einem holperigen Wiesenweg links den Weg fort. Weitere 250 m verspringt der Weg erneut; wir gehen erst rechts, dann nach 50 m – wir haben mit 207 Metern den zweithöchsten Punkt unserer Wanderung erreicht - setzen wir links unseren Weg auf naturnahem Untergrund fort. Nach ca. 200 m erreichen wir einen jungen Walnussbaum, der links an einem Eckpfosten einer Weide steht; hier müssen wir links auf dem Grasweg den Hang herunter (Achtung: Der Weg ist hin und wieder mit einem Elektrozaun versperrt; einfach drübersteigen!) bis zur unten vorbeiführenden Kreisstraße 35, die nach Reileifzen an der Weser führt. Unten angekommen, überqueren wir die Straße und steigen den Gegenhang bis zum Waldrand hinauf. Von hier oben, wir befinden uns jetzt am höchsten Punkt der Wanderung (220 m) bietet sich ein herrliches Panorama; wir erkennen links in der Talsenke Reileifzen und die Weser, direkt gegenüber der 233 m hohe Apeltern und rechts grüßen die bewaldeten Hänge des Voglers. Wir befinden uns jetzt am nördlichen Waldrand des Naturschutzgebietes (NSG) Schiffberg und Graupenburg führt. Das NSG zählt zu den sog. FFH-Gebieten; diese sind spezielle europäische Schutzgebiete in Natur- und Landschaftsschutz , die nach der EU- Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie ausgewiesen wurden und dem Schutz von Pflanzen (Flora), Tieren (Fauna) und Habitaten (Lebensraumtypen) dienen. Nach einer kurzen Verschnaufpause wandern wir links am Waldrand entlang und genießen immer wieder die weiten Blicke in das Voglergebiet. Rechts beeindrucken die für das Naturschutzgebiet charakteristischen naturnahen Laubwäldern. Graupenburg und Schiffberg sind durch die harten Gesteinsschichten des unteren Muschelkalks geprägt. Auf den weniger extremen und weniger steilen Flächen wachsen trockene Wärme bevorzugende Buchenwälder (Orchideen-Kalk-Buchenwald) und auf dem Kammbereich und an den steileren Südhängen erkennt man ehemals als Mittelwald genutzte Eichen-Hainbuchenbestände. Der Mittelwald besteht aus zwei Baumschichten, dem Oberholz, das alt werden darf und dem Unterholz, das etwa alle 30 Jahre flächig als Brennholz geerntet wird. Bei den urwaldartigen Gehölzen haben insbesondere lichtbedürftige Arten wie Eiche, Elsbeere, Feldahorn, Wildapfel, Wildbirne und Seidelbast sowie Hainbuche einen hohen Anteil. Weiter geht es am Waldrand zurück nach Lütgenade; nach einem guten Kilometer haben wir die Nordecke des Schiffbergs erreicht. Der Blick geht über Lütgenade hinüber zum gegenüberliegenden Großen Pagenrücken. Wir steigen auf dem Wiesenweg zügig den Hang hinab, nach wenigen Metern haben wir die Straße Lehmbrink erreicht. Dieser folgen wir hinunter in den Ort und erreichen rechts auf der Brunnenstraße unseren Start- und Zielpunkt, das Gasthaus Reimer.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug bis Holzminden, von dort weiter mit der Buslinie 528 Richtung Bodenwerder. Die Haltestelle heißt "Reimer".

Anfahrt

Von Holzminden über die L 584. Von Stadtoldendorf über die 583 bis auf die 580 und dann hinter Golmbach auf die 584. Aus Richtung Bodenwerder über die 580 und dann auf die K 33.

Parken

Parktplatz Brunnenstr. in Lütgenade.

Koordinaten

DD
51.897294, 9.505572
GMS
51°53'50.3"N 9°30'20.1"E
UTM
32U 534787 5749735
w3w 
///betreffende.specht.verblieben
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

festes Schuhwerk, evtl. Selbstverpflegung aus Rucksack

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Ralf Müller
14.06.2019 · Community
schöne Kurztour m tollen Weitblicken; die Wegemarkierungen sind leider an allen Wegekreuzungen nördlich der K 35 nicht vorhanden, der Weg ist deshalb und wegen des teilweise sehr hohen Bewuchses auf den landwirtschaftlich teils nicht mehr genutzten Wegen ohne textliche Beschreibung nicht mehr eindeutig zu erkennen.
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Gemacht am 14.06.2019

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
4,5 km
Dauer
1:30 h
Aufstieg
152 hm
Abstieg
152 hm
Rundtour Einkehrmöglichkeit

Statistik

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Funktionen
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Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
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Abstieg  Hm
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