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Ithwiesen und Kleiner Stern (Hz 2)

Wanderung · Solling-Vogler-Region
Verantwortlich für diesen Inhalt
Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Blick über Holzen
    Blick über Holzen
    Foto: Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V.
m 350 300 250 200 8 6 4 2 km
Abwechlsungsreiche Rundwanderung bei Holzen
leicht
Strecke 9,6 km
3:00 h
222 hm
222 hm
382 hm
213 hm

Autorentipp

Auf den blütenreichen Bergwiesen des Naturschutzgebiet "Ithwiesen" können besondere und seltene Arten entdeckt werden. 
Profilbild von Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V.
Autor
Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V.
Aktualisierung: 08.12.2021
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Höchster Punkt
382 m
Tiefster Punkt
213 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Schotterweg 94,92%Pfad 5,06%
Schotterweg
9,1 km
Pfad
0,5 km
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Weitere Infos und Links

Solling-Vogler-Region im Weserbergland
Touristikzentrum
Lindenstraße 8
37603 Holzminden/ Neuhaus
Tel.: 05536/ 96097-0
info@solling-vogler-region.de
www.solling-vogler-region.de

Start

Waldparkplatz Hüttenstraße, Holzen (213 m)
Koordinaten:
DD
51.939805, 9.672978
GMS
51°56'23.3"N 9°40'22.7"E
UTM
32U 546262 5754557
w3w 
///zugewandt.angreifenden.oberer
Auf Karte anzeigen

Ziel

Waldparkplatz Hüttenstraße, Holzen

Wegbeschreibung

Wir starten vom Parkplatz Hüttenstraße. Schon nach wenigen Metern erreichen wir eine von den Sportkletterern gern aufgesuchte steile Felswand. Die Kalksteinwände des Ith, alle nach Südwesten ausgerichtet, sind ideal für die Sportkletterei. Zwei farbige Tafeln informieren ausführlich über den 30 km langen Höhenzug mit den imposanten Felsformationen sowie über das Holzener Klettergebiet mit den entsprechenden Kletterregeln. Geradeaus geht es weiter auf der sogenannten Hudekampstraße in Richtung „Drei Kastanien“.  Wir nähern uns einem kleineren Anstieg und der Blick fällt auf ein hölzernes Wochenendhaus. Weiter führt der breite Weg, langsam ansteigend, am Hang eines Kerbtals entlang. Bevor wir die Schutzhütte bei den „Drei Kastanien“ erreichen, müssen wir noch einen 300 m langen steileren Anstieg bewältigen. In der Hütte, mit schöner Aussicht auf die Hänge der Ithwiesen, können wir erstmal eine Rast einlegen.

Dann geht es auf festem Schotterweg weiter, vorbei an den „Drei Kastanien“. Nach 100 m halten wir uns rechts, und nach weiteren 400 m befinden wir uns im sogenannten Bonhagen, einem mehrere Hektar großen Waldstück. Es handelt sich dabei um einen im Mittelalter besiedelten Grund und Boden. Um 1100 hatten durch günstige Verträge angeworbene Neusiedler den Wald gerodet, auf dem Rodungsland ein Dorf errichtet und Acker- und Weideflächen geschaffen. Die Neusiedler genossen entscheidende Privilegien: nur mäßige Abgaben, persönliche Freiheit, eigenes Gericht, kein Flurzwang, Einfriedung der Äcker mit „Hagen“ (Feldhecken). Der Ort trug zuerst den Namen „Bodenhagen“, woraus später „Bonhagen“ wurde. Aber weil sich die Boden- und Klimaverhältnisse im Laufe der Zeit als zu ungünstig erwiesen, ist der Ort wohl spätestens im 15. Jahrhundert wüst geworden und die Natur hat das ganze Gebiet zurückerobert. Die Bezeichnung „Bonhagen“ als Forstort ist jedoch geblieben.

Nach kurvenreicher Wegstrecke durch ausgedehnte Buchenbestände erreichen wir knapp 2 km weiter den „Kleinen Stern“, dort treffen sich sternartig fünf feste Forstwege. Wir nehmen den ersten Weg rechts und steigen auf dem „Holzener Stieg“ 700 m auf bis zum Hilsweg. Nun halten wir uns rechts und stoßen nach ca. 400 m auf den Bohlweg. Wir biegen nach links ab und wandern auf ziemlich ebener Strecke, bis wir an einem Wegweiser-Pfosten ankommen, der einen unbefestigten Waldweg bergab durch den Fichtenwald anzeigt. Hier treffen wir auch auf den Ith-Hils-Weg, einen insgesamt 81 km langen Qualitätsweg durch die Region. Nach 500 m stoßen wir auf den festen Rönnebergsweg und gehen weiter talwärts.

Am Fuß des Rönnebergs, wo der Weg flacher wird, passieren wir ein Gebiet, in dem man während der Anfangsjahre der Asphaltverarbeitung (ab 1870) in mühevoller Arbeit Asphaltgestein förderte. Es wurde dort zunächst im Tagebau und später auch im Stollenbetrieb abgebaut und mit Pferdegespannen zur Fabrik transportiert. Heute sind hier Spuren des ehemaligen Bergbaus kaum noch auszumachen, da die Natur alles überwuchert zurückerobert hat und die Stollen eingestürzt sind.

Kurz danach, immer am Ruthebach entlang, treffen wir rechter Hand auf den Bärenbrink mit seinen Orchideenwiesen. Die hügeligen Wiesen, streng geschützt, werden regelmäßig von Strauchwerk und hohem Graswuchs befreit, sonst würden die Wiesen zuwachsen. Nun sind es nur noch 200 m und wir sind am Ausgangspunkt unserer ausgedehnten Rundtour angekommen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug bis Stadtoldendorf. Von dort weiter mit der Buslinie 530 bis Eschershausen-Brunnengasse. Hier fährt das ALT 523 (Anruf-Linien-Taxi) bis nach Holzen. Bitte die Fahrt mindestens 60 min vorher anmelden. Telefon: 05531 930711.

Anfahrt

Von Holzminden über die B 64 bis Eschershausen. Von Hameln über die L 424 bis Bodenwerder-Halle. Dort weiter auf der B 240 bis Eschershausen. In Eschershausen über die Holzener Straße und Hilsstraße oder über die Mühlenbergstraße und Hilsstraße bis Holzen.

Parken

Parkplatz an der Hüttenstraße am Ortsausgang Holzen.

Koordinaten

DD
51.939805, 9.672978
GMS
51°56'23.3"N 9°40'22.7"E
UTM
32U 546262 5754557
w3w 
///zugewandt.angreifenden.oberer
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

festes Schuhwerk, evtl. Selbstverpflegung aus Rucksack.

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
9,6 km
Dauer
3:00 h
Aufstieg
222 hm
Abstieg
222 hm
Höchster Punkt
382 hm
Tiefster Punkt
213 hm
Rundtour

Statistik

  • Inhalte
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Funktionen
2D 3D
Karten und Wege
  • 5 Wegpunkte
  • 5 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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