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Wanderung

Hinauf zum Queckernkopfer Hochplateau (Fü 1)

· 1 Bewertung · Wanderung · Solling-Vogler-Region
Verantwortlich für diesen Inhalt
Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • /
    Foto: Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V.
m 500 400 300 200 100 10 8 6 4 2 km

leicht
10,5 km
2:41 h
246 hm
246 hm
outdooractive.com User
Autor
Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V.
Aktualisierung: 10.07.2020

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Höchster Punkt
424 m
Tiefster Punkt
187 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Solling-Vogler-Region im Weserbergland
Touristikzentrum
Lindenstr. 8
37603 Holzminden/ Neuhaus
Telefon 05536/ 960970
info@solling-vogler-region.de
www.solling-vogler-region.de

Start

Parkplatz Porzellanmanufaktur Fürstenberg (190 m)
Koordinaten:
DG
51.730302, 9.400606
GMS
51°43'49.1"N 9°24'02.2"E
UTM
32U 527666 5731118
w3w 
///statur.söhnen.lernte

Ziel

Parkplatz Porzellanmanufaktur Fürstenberg

Wegbeschreibung

Wir starten vom Parkplatz Krugbrinkstraße, folgen der Einbahnstraße leicht bergan und biegen nach wenigen Metern links in die Neue Straße ein. 50 m weiter geht es rechts auf der Neuen Straße weiter   aufwärts. Bei Beginn der Rechtskurve, linker Hand informiert eine Hinweistafel über das Wandergebiet Fürstenberg, verlassen wir die Neue Straße und folgen zunächst halblinks, dann halbrechts dem Klappenweg, der ab dem Ortsrand als Kirschbaumallee hinauf zum Waldrand führt. Dort stoßen wir auf eine erstaunlich großzügig ausgebaute Teerstraße, auf der wir rechts weiter hinauf wandern. Nach wenigen Metern zweigt halblinks der Hauptwanderweg X18 (Hameln – Bad Karlshafen) ab. Wir wandern auf der Straße weiter, kommen an der eindrucksvollen Revierförsterei Fürstenhagen vorbei und gelangen nach ca. 1 km an das Ende der Asphaltstraße. Geradeaus erkennen wir eine alte Toranlage. Hier klärt sich der gute Ausbauzustand: Die Teerstraße war Zufahrtsstraße zu einem sog. Korpsdepot. Nach dem 2. Weltkrieg hatte das belgische Militär in Kooperation mit der Bundeswehr im ausgedehnten Waldgebiet des Sollings ein militärisches Versorgungslager für Treibstoff und Munition errichtet. Die abgeschiedene Lage sorgte dafür, dass im Umfeld das Depot kaum bekannt war. Es handelte sich hier um eine vergleichsweise kleinere Anlage, die eine Grundfläche von rund 23 ha umfasste.Genauere Daten über den Baubeginn liegen nicht vor. Mit dem Ende des Kalten Krieges entfiel der Bedarf für das Lager Fürstenberg; 1994 wurde das Depot endgültig aufgegeben. Das Gelände wurde wieder der umliegenden Waldlandschaft angepasst. Die Umzäunung ist, bis auf einen kleinen Rest beim Haupttor, an dem wir stehen, entfernt worden. Wir verlassen nun die Weggabelung und setzen links im Kalkbuchenhochwald unsere Wanderung auf der gut ausgebauten Winterbergstraße in Richtung Neuhaus fort. Der Weg senkt sich zunächst, um dann wieder bergauf zu führen. Nach ca. 1 km, links zweigt eine Forststraße ab, rechts entspringt der Fälscherborn, weist uns ein Holzschild an einer mächtigen Eiche darauf hin, dass wir uns am Sandbrink befinden. Weiter geht es geradeaus bergan; linker Hand imponiert ein mächtiger hochstämmiger Buchenbestand, der eine intensive Naturverjüngung zulässt; die regelmäßig angelegten Schneisen lassen erkennen, dass es sich hier um ein zertifiziertes Laubwaldrevier handelt. Am Ende des Hochwaldes angekommen, rechter Hand setzt sich immer mehr Fichtenwald durch, haben wir an einer kleinen Waldwiese, links des Weges, fast den höchsten Punkt unserer Wanderung erreicht. An einem überdachten Rastplatz erholen wir uns von dem langen Aufstieg; bisher haben wir über 200 Höhenmeter überwunden. Gut ausgeruht geht es weiter; nach rund 800 m stoßen wir in dichtem Fichtenwald auf einen Querweg, dem Sünnemannsweg: Wir sind auf der Hochebene des Queckernkopfes angekommen. Wir biegen rechts ab, wandern an einem an ein Hochmoor erinnerndes ausgedehntes Windbruchgebiet vorbei, mehrere Quellen entspringen hier, und treffen am Ende der Forststraße auf eine Wegedreieck, in dem ein großzügig angelegter Rastplatz mit Schutzhütte zum erneuten Verweilen einlädt. Hier haben wir auch mit 420 m den höchsten Punkt unserer Wanderung erreicht. Der Rastplatz liegt an der sog. Fürstenberger Allee, der wir nun rechts folgen, auch der X10 (Hameln – Bodenfelde) geht hier vorbei; man achte auf die in regelmäßigen Abständen gepflanzten Eichen unterschiedlichen Alters rechts und links des Wegs. Für 1,5 km geht es nun leicht fallend auf dieser Eichenallee über eine lichte Hochebene, bis die Allee zum Kuhkampsweg wird. Hier, links befindet sich wieder ein überdachter Rastplatz, rechts ragen zwei mächtige Tannen auf, treten wir wieder in Hochwald ein; der Weg beginnt nun deutlich abzufallen. 600 m weiter, vorher zweigte rechts eine Forststraße ab, erreichen wir den Waldrand von Fürstenberg. Rechts geht der Blick zunächst über weitläufige Pferdekoppeln, dann in die weite Feldmark bis hinüber zum gegenüberliegenden Waldrand, an dem unsere Wanderung begann. 1 km weiter, links befinden sich ein Wanderparkplatz mit Wanderkarte und eine Wassergewinnungsanlage, führt der Asphaltweg direkt zum Ortsrand von Fürstenberg. Wir treffen auf die Neuhäuser Straße, gepflegte alte Kötner- und Porzellanarbeiterhäuser beeindrucken, gehen diese hinunter zur St. Liborius-Kirche, überqueren den Hussmanplatz, betreten die Krugbrinkstraße und haben nach wenigen Metern unserem Start- bzw. Zielpunkt, den Parkplatz Krugbrinkstraße wieder erreicht.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug bis Höxter oder Lauenförde, dann weiter mit der Buslinie 556 bzw. 554. Von Holzminden aus mit der Buslinie 554 Richtung Beverungen Schulzentrum.

Anfahrt

Aus Richtung Holzminden, Höxter über die L 550 Richtung Beverungen. Aus Richtung Beverungen über die L 550 Richtung Holzminden. Von Uslar aus über die B 241 und dann L 550.

Parken

Porzellanmanufaktur Fürstenberg, Meinbrexener Str. 2, 37699 Fürstenberg

Koordinaten

DG
51.730302, 9.400606
GMS
51°43'49.1"N 9°24'02.2"E
UTM
32U 527666 5731118
w3w 
///statur.söhnen.lernte
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

festes Schuhwerk, Selbstverpflegung aus Rucksack

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Bewertungen

5,0
(1)
Jessica Brauns
10.04.2016 · Community
Schöner Rundweg für jedes Wetter, tolle Aussichten und super Parkmöglichkeiten!
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Allee
Foto: Jessica Brauns, Community
Aussicht
Foto: Jessica Brauns, Community

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
10,5 km
Dauer
2:41h
Aufstieg
246 hm
Abstieg
246 hm
Rundtour Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

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