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Große Chance für die Region

Auf dem Weg, Niedersachsens erste Qualitätsregion Wanderbares Deutschland zu werden, geht es weiter voran

Das Großprojekt nimmt weiter Formen an. In Kooperation mit dem Naturpark Solling-Vogler und den Niedersächsischen Landesforsten arbeitet die Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR) daran, Niedersachsens erste, vom Deutschen Wanderverband zertifizierte, Qualitätsregion Wanderbares Deutschland zu werden. Ein Gütesiegel, dessen Träger seinen Gästen ein vollendetes Wandererlebnis hinsichtlich Wegen, Gastgebern, Service und Tourist-Informationen garantiert.

Ein elementares Thema in der konzeptionellen Entwicklung der Wanderregion spielen die Wanderwege. Insgesamt 135 Touren in der Region wurden von  ehrenamtlichen Bestandserfassern mit all ihren Einzelheiten aufgenommen – die anschließende Auswertung ergab, dass 19 von ihnen sogar die besonderen Merkmale sogenannter Qualitätstouren erfüllen. Zu diesen gehören unter anderem ein hoher Anteil naturnaher Wege und das Vorhandensein besonderer kultureller und naturgegebener Höhepunkte.

„Unsere Solling-Vogler-Region kommt auf eine Gesamtfläche von rund 66.000 Hektar. Die Vorgaben des Deutschen Wanderverbands besagen, dass auf diese Fläche gerechnet eine Mindestanzahl von zwölf Qualitätswegen gegeben sein muss, wenn man anstrebt, eine Qualitätsregion zu werden. Dieses Ziel haben wir bei Weitem übertroffen – ein großer Erfolg, der uns sehr freut“, erklärt SVR-Geschäftsführer Theo Wegener die Bedeutung der Qualitätstouren.

Um den Inszenierungsansatz „Wilde Heimat“, unter dem das Projekt künftig vermarktet werden soll, auch auf die Qualitätstouren zu übertragen, traf sich unlängst die  Lenkungsgruppe, die das Projekt begleitet und entwickelt, bei einem Vorort-Termin am Hochmoor Mecklenbruch im Forstamt Neuhaus. Auf der Tagesordnung stand die Besprechung einer einheitlichen Möblierung der 19 Wege, die später als Wiedererkennungseffekt auf allen Qualitätstouren zu finden sein soll. Zu diesem Zweck wurden im Vorfeld beispielhaft einige Muster in der Landschaft postiert, damit die Lenkungsgruppe sich einen ersten Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten verschaffen konnte.

Einstimmig entschied sie, dass eine imposante Naturbohle aus Eiche mit integrierter Sitzbank den Startpunkt jeder Qualitätstour markieren soll. Außerdem werden weitere Bohlen mit integrierten Sichtfenstern, die einen besonderen Blick in die Landschaft freigeben, an markanten Punkten der Wege aufgestellt. Verarbeitet wird dabei zertifiziertes Echt!-Regionalmarkenholz aus dem Solling. Walter Hennecke, Leiter des Forstamtes Neuhaus versprach: „Das Rohholz wird von den Niedersächsischen Landesforsten gesponsert.“

Das Potenzial der Region in Sachen Wandertourismus ist enorm – und noch weiter ausbaufähig. „Wir verfügen mit unserer tollen Landschaft über ein großes Pfund, mit dem wir punkten können. Dieses gilt es, richtig in Szene zu setzen, um das Projekt in den kommenden Monaten weiter voranzutreiben und gemeinsam mit allen Beteiligten erfolgreich zum Abschluss zu bringen“, so Theo Wegener.

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